Jazz-Groove im 5/4: Pattern und wie man ihn spielt

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Taktart
5/4
Tempo
172–172 BPM
Schwierigkeit
Mittel
Loop
1 Takt
Haupt-Groove
Ride
Hi-Hat
Snare
Bassdrum

Jede Zeile ist ein Instrument, jede Spalte ein Schritt. Große Punkte sind Akzente, kleine normale Schläge, blasse Ghost Notes.

Über diesen Groove

Das Timing hält der Groove mit dem klassischen Swing-Pattern „ding, ding-a-ding“ auf dem Ride-Becken. Die Akzente der Snare liegen auf 5. Zwischen den Hauptschlägen sitzen 4 Ghost Notes – spiel sie kaum hörbar.

In unserem Katalog kommt er bei 172 BPM vor.

Wer spielt was: Noten pro Takt

Becken-Hand7
Snare-Hand2
Bassdrum-Fuß3

Die Bassdrum fällt immer mit dem Becken zusammen – die Arbeit steckt in der Snare-Hand: 1 ihrer 2 Noten sind Ghost Notes.

So übst du den Groove

  1. Drück auf Abspielen und hör ein paar Durchläufe mit, während du laut zählst: 1 + e 2 + e 3 + e 4 + e 5 + e.
  2. Stell das Tempo auf 105 BPM und spiel nur Bassdrum und Snare zum Player.
  3. Nimm die Ride-Stimme dazu. Wenn der Loop locker läuft, geh auf 140 BPM.
  4. Spiel zum Schluss den ganzen Groove bei 172 BPM – und danach ohne Player.
  • Ghost Notes ganz leise halten: aus wenigen Zentimetern Höhe spielen, damit die Akzente herausstechen.
  • Denk in Dreiergruppen: jede Zählzeit wird in eine Triole „1-+-e“ geteilt.
  • Dieser Groove steht im 5/4: zähl alle 5 Zählzeiten laut mit, bis die Taktlänge sitzt.
  • Bei diesem Tempo zählt Bewegungsökonomie: Sticks tief halten und den Rebound nutzen.

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